Alle Jahre wieder: verstärkte Gelenkschmerzen

Der Herbst bringt jedes Jahr kürzere Tage, kühlere Temperaturen und verstärkten Niederschlag. Bei der feuchtkalten Witterung klagen viele Menschen über vermehrte Schmerzen in den Gelenken.

Die mit Abstand häufigste Gelenkerkrankung ist ein Gelenkverschleiss oder eine Arthrose. Betroffen sind meist besonders beanspruchte Gelenke wie das Hüft-, Knie- oder das Sprunggelenk sowie der untere Teil der Wirbelsäule. Bei Frauen sind besonders oft die Fingergelenke befallen. Die Ursachen für den Verschleiss liegen meist in Überbeanspruchungen oder in Fehlbelastungen, die über einen längeren Zeitraum hinweg erfolgen. Aber auch Übergewicht, eine erbliche Vorbelastung oder ein hormonelles Ungleichgewicht können sich negativ auf die Gelenke auswirken und Schmerzen auslösen.

Bewegung hält die Gelenke fit!

Die Schmerzen entstehen, wenn winzige abgeriebene Knorpelpartikel die Gelenkschleimhaut irritieren. Dennoch ist regelmässige Bewegung wichtig – sofern sie vernünftig dosiert ist. Damit sich die Knorpelschicht zwischen den Knochen durch Abrieb nicht noch mehr verdünnt und am Ende die Knochen schmerzhaft aufeinander reiben, ist es wichtig, auf sanfte Bewegungsabläufe zu achten. Erreichen lässt sich das durch Training unter fachlicher Anleitung oder eine Physiotherapie. Geeignet sind ausserdem alle Sportarten, bei denen Sprung- und Stauchbelastungen vermieden werden wie z.B. Schwimmen, Velofahren oder Nordic Walking. Sport und Bewegung sind wichtig, denn nur eine gut entwickelte und funktionierende Muskulatur stützt die Gelenke und kann sie so entlasten.

Drei auf einen Streich

Bei degenerativen Gelenkerkrankungen haben sich verschiedene homöopathische Wirkstoffe bewährt. Das Ziel ist, einerseits dem weiteren Abbau der Knorpelschicht vorzubeugen, andererseits im Akutfall die Schmerzen erträglicher werden zu lassen. Für ein möglichst breites Anwendungsspektrum werden in Similasan Gelenkschmerzen drei wichtige homöopathische Wirkstoffe kombiniert.

Die Benzoesäure, Acidum benzoicum, hat einen positiven Einfluss auf den gesamten Stoffwechsel. Gerade in einem tendenziell übersäuerten Organismus können sich zwischen den Knochen Harnsäurekristalle ablagern, die zu zusätzlichen Schmerzen führen. Sie eignet sich deshalb auch sehr gut zur unterstützenden Behandlung von Gicht. Geschwollene und schmerzende Knie profitieren von einer innerlichen und äusserlichen Anwendung, zum Beispiel durch die Einnahme von Globuli und das Auftragen von Salbe.

Calcium phosphoricum ist ein Bestandteil des menschlichen Knorpels und der Knochen. Es wirkt aufbauend und stabilisierend. Ausserdem ist Calcium phosphoricum förderlich, wenn zu viel Säure im Körper angestaut wird, beispielsweise durch akute oder chronische Entzündungsherde.

Harpagophytum, die Teufelskralle, wird eingesetzt bei Schmerzen in den grösseren Gelenken. Sie wird in diversen natürlichen Heilmethoden verwendet, unter anderem in der Phytotherapie und in der Homöopathie.

Homöopathische Arzneimittel sind gut verträglich und können jederzeit auch ergänzend zu einer Behandlung mit anderen Arzneimitteln eingesetzt werden.